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Jahreswagen und junge Gebrauchtwagen - ein Ratgeber zum Kauf

Beim Kauf eines neuen Automobils müssen sich die Käufer stets die Frage stellen, wie neu das Auto wirklich sein muss. Bei einem Neuwagen gibt es - wie der Name vermuten lässt - ein komplett neues Fahrzeug vom Band. Dieses Fahrzeug hat dann allerdings auch seinen Preis. Günstiger sind da die Jahreswagen, die meist als Dienstwagen oder von Werkangehörigen genutzt wurden. Auch junge Gebrauchtwagen sind eine lohnende Alternative, wenn sie die nötigen Eigenschaften aufweisen. Ein Jahreswagen darf niemals mit einem Gebrauchtwagen vertauscht werden - hier gibt es ganz besondere Regeln.


Im Ratgeber verraten wir, auf welche Dinge beim Jahreswagen-Kauf geachtet werden sollte.

Was sind Gebrauchtwagen?

Ein Gebrauchtwagen ist ein Fahrzeug, welches bereits einen oder mehrere Vorbesitzer hatte. Dabei ist es egal, ob der Wagen erst 2 Jahre auf der Straße war oder bereits 10 Jahre hinter sich hat. Jeder Wagen in diesem Feld wird als Gebrauchtwagen betitelt.

Gebrauchtwagen können grundsätzlich vom Händler gekauft werden, werden meist aber auch von privaten Personen angeboten. Beim Kauf vom Händler - meist ein Autohaus - wird der Wagen im Vorfeld geprüft. Hier können sich Käufer sicher sein, dass der Wagen den Angaben entspricht. Bei einem Gebrauchtwagen aus privatem Verkauf sollten auf die Kleinigkeiten geachtet werden. Zunächst ist der Blick auf den Tachostand wichtig. Die Bewertung des Fahrzeugpreises wird zunächst an diesem Wert ermittelt - es lassen sich mit dem Kilometerstand und dem Typ des Fahrzeuges Vergleiche zu anderen Fahrzeugen herstellen.

Im Anschluss geht es um den allgemeinen Zustand des Fahrzeuges. Hier sind Schäden im Innenraum genauso wichtig, wie äußerliche Kratzer oder Beulen im Lack. Je mehr Schäden entstehen, desto geringer sollte der Preis sein. Die Frage, ob der Verkäufer der Erstbesitzer ist, ist ebenso wichtig. Ein Erstbesitzer kann meist alle Fragen zum Zustand oder zu Unfällen beantworten - mit mehreren Besitzern werden die Informationen meist weniger ausführlich.

Wichtige Merkmale beim Gebrauchtwagen

  • Kilometerstand
  • Innerer Zustand
  • Äußere Schäden
  • Erstbesitzer - ja/nein?
  • Unfälle - ja/nein?
  • Sind alle Fahrzeugunterlagen vorhanden?

Was sind Jahreswagen?

Ein Jahreswagen darf sich nur als Jahreswagen betiteln, wenn er beim Kauf eine offizielle Zulassung von maximal 12 Monaten erworben hat. Wird der Wagen nach dem Kauf für mehr als 12 Monate angemeldet, darf ein Fahrzeug in Deutschland nicht als Jahreswagen betitelt werden. In diesem Fall rutscht das Fahrzeug in den Sektor der Gebrauchtwagen. Ein Fahrzeug gilt selbst dann als Gebrauchtwagen, wenn der Wagen nur ein Jahr gefahren wurde, die Zulassung aber für mehrere Jahre erworben wurde. Wenn ein Jahreswagen bevorzugt wird, muss beim Kauf auf die Zulassungsdauer geachtet werden.


Bei einem Jahreswagen ist es keine schlechte Idee herauszufinden, wer das Fahrzeug vorher gefahren ist.

Ein Jahreswagen wird in der Regel von Werksangehörigen oder Geschäftsleuten gefahren. Meist dienen die Wagen dann als Dienstwagen, weswegen sie besonders gut gepflegt werden. Beim Kauf ist es aber immer ratsam zu wissen, welche Person den Wagen zuvor gefahren hat. Gerade die Frage, ob der Erstbesitzer Raucher oder Nichtraucher ist, kann hier entscheidende Preisvorteile bringen.

Da ein Jahreswagen nur ein Jahr gefahren wurde, sollte er optisch in einem erstklassigen Zustand sein. Selbst kleine Kratzer dürfen auf einem Jahreswagen nicht vorhanden sein, da diese den Preis enorm mindern. Wer allerdings klug handelt, kann beim Kauf eines Jahreswagens bis zu 40 Prozent seines Geldes sparen.

Wichtige Merkmale beim Jahreswagen

Beim Kauf eines Jahreswagens gibt es einige Tricks, wie Geld gespart werden kann. Wie bereits erwähnt, sind Preise drin, die unter 40 Prozent des normalen Preises liegen.

So kommt es in erster Linie auf das Modell des Fahrzeuges an. Wenn Fahrzeuge neu hergestellt werden, können diese selbstverständlich erst in einem Jahr als Jahreswagen gekauft werden. Doch nicht immer muss jeder Jahreswagen den gleichen Preissturz erleben, wie es bei anderen Modellen der Fall ist. Meist können sehr günstige Preise dann erzielt werden, wenn innerhalb der Serie ein Modellwechsel bevorsteht. Durch den Wechsel des Modells - das können schon kleine Änderungen am Design sein - wird der Preis gemindert. So gibt es beispielsweise den Opel Mokka als günstigen Jahreswagen, da dieser erst im Oktober 2014 ein neues Design mitsamt neuem Dieselmotor erhalten hat, was auch aktuelle Preise auf folgendem Portal zeigen.

Egal, ob es sich bei der Marke um BMW oder Hyundai handelt, wird beim Kauf festgestellt, dass der Jahreswagen lediglich ein Gebrauchtwagen mit einem Jahr Fahrzeit ist, kann der Preis enorm nach unten gedrückt werden. Durch diese Tatsache entfällt das Gütesiegel des Jahreswagens, weswegen beim Preis gehandelt werden kann.

Den Jahreswagen kaufen

Beim Kauf eines Neuwagens stehen dem Käufer zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, wie der Wagen gezahlt werden kann. So sind Ratenzahlungen als Finanzierung möglich, Fahrzeuge können aber auch via Leasing finanziert werden. Das kommt ganz auf die Wünsche des Kunden an.

Wird ein Gebrauchtwagen privat verkauft, kann der Käufer meist nur eine Barzahlung übernehmen. Hier sind Ratenzahlungen oder Leasingangebote nicht möglich.

Beim Kauf eines Jahreswagens sieht das allerdings anders aus. Wird der Jahreswagen offiziell vom Werk oder vom Händler verkauft, sind Verhandlungen mit dem jeweiligen Anbieter möglich. So werden nicht nur Finanzierungen angeboten, auch Leasing- Finanzierungen sind ohne Probleme möglich. Welche Konditionen hier Fakt sind, kommt immer auf den jeweiligen Anbieter an.

Exkurs: Tipps zum Verkauf des Jahreswagens

  • Bei der TÜV-Plakette muss nicht auf das Datum geachtet werden, da der Jahreswagen nach einem Jahr noch keinen neuen TÜV benötigt - anders sieht das beim Gebrauchtwagen aus. Hier sollte immer auf die Gültigkeit geachtet werden.
  • Das Putzen des Fahrzeuges ist enorm wichtig - von Innen und Außen. Unterschiedliche Tipps hierzu gibt es hier.
  • Ein Preis, der immer höher als die eigentlichen Vorstellungen sind, ist vorzuziehen. In diesem Fall ist genügend Platz, falls der Käufer verhandeln möchte.
  • Der Kilometerstand darf unter keinen Umständen manipuliert werden - in diesem Fall würden sich die Betroffenen strafbar machen.
  • Der Kaufvertrag ist immer schriftlich abzuschließen!

Bild 1: Hans © Pixabay © CCO Public Domain
Bild 2: atimedia © Pixabay © CCO Public Domain


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